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Stephanos Thomopoulos

Nicht zuletzt durch die außergewöhnlich reflektierte Zusammenstellung seiner
Programme, basierend auf einer ernsten Auseinandersetzung mit der Bedeutung von
Kunst und Musik, ist Stéphanos Thomopoulos zu einem international angesehenen
Pianisten avanciert.

Blüthner Artist Stephanos ThomopoulosFrei von stilistischen oder historischen Grenzen findet man in seinem Repertoire
sowohl Werke von Komponisten die ihn seit seiner frühen Jugend faszinieren, wie
beispielsweise Beethoven, Liszt, Debussy, Ravel und Rachmaninoff, als auch Kreationen
neuerer Meister wie etwa Iannis Xenakis, Thomas Adès, Philip Glass, Georges
Koumendakis, Gérard Pesson und Bruno Mantovani.
Ähnlich seinem Repertoire, kennt auch seine Studienlaufbahn keine Grenzen: Nach einer
Ausbildung am Nationalkonservatorium in Thessaloniki und später an der Kölner
Musikhochschule bei Arbo Valdma, studiert Stéphanos Thomopoulos in Frankreich, am Pariser
Conservatoire National Supérieur bei Jacques Rouvier und Marie Françoise Bucquet und erhält
dort 2001 sein Klavierdiplom mit der höchsten Auszeichnung.
Ein weiterbildendes Studium führt ihn anschließend in die Niederlande. Seine Ausbildung bei
Hakon Austbo am Amsterdamer Conservatorium schliesst er 2005 mit dem Master of Arts im
Fach Klavier ab. Als prägend erwiesen sich auch die Anregungen von Persönlichkeiten wie
Aldo Ciccolini, Dimitri Bashkirov, John O'Conor und Leon Fleischer.
Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe (Holland Music Sessions,
Maria Canals, Hellexpo, Jugend musiziert) und gehört zu den Stipendiaten der Blüthner
Stiftung, der Yamaha Music Foundation, der Kempff Stiftung sowie der Tokyo Foundation.
Stéphanos Thomopoulos konzertiert in Europa und in den USA, aber auch in Brasilien,
Japan, Ägypten, in der Türkei und der Ukraine, und tritt in den renommiertesten
Konzerthäusern auf, beispielsweise im Athener Megaron und im antiken Theater von
Epidauros, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Sala Cecília Meireles in Rio de Janeiro, im
Alti Hall in Tokio oder auch in dem Salle Gaveau und der Cité de la Musique in Paris.
Regelmäßig spielt er als Solist mit den bedeutendsten griechischen Orchestern, und mit
weiteren berühmten Ensembles wie etwa den Staatsorchestern Belgrad, Odessa und Zypern,
dem niederländischen Kammerorchester und dem Opernorchester Kairo.
Er ist Gast zahlreicher Festivals, darunter die spanischen Encuentro de Musica y Academia
de Santander, die New Masters on tour series in Amsterdam, das Festival Dimitria in
Thessaloniki, und der monegassische Printemps des Arts. In Frankreich trat er bei den
Dominicains de Haute Alsace, und bei weiteren Events wie Piano à Auxerre und dem Festival
Bizet in Bougival auf. Im Jahr 2011 lädt ihn das Athener Festivals zum Einführungskonzert ein.
Zu seinen bevorzugten Kammermusikpartnern zählt das Arditti Quartett, sowie der Violinist
Patrice Fontanarosa.
CD-Einspielungen erfolgten mit Werken Alexander Scriabins für die französische Stiftung
Mécénat Musical Société Genérale, sowie Werken von Manos Hadjidakis für die italienische
Stiftung CIMA. Seine neueste CD-Aufnahme erscheint 2011 mit Unterstützung der Stiftung
Meyer, und umfasst das gesamte Klavierwerk von Iannis Xenakis sowie eine Einspielung des
Klavierkonzertes Synaphaï desselben Komponisten.
Stéphanos Thomopoulos wird im Pariser Conservatoire als erster Pianist überhaupt eine
Dissertation im Bereich der Interpretation einreichen. Er schreibt unter der Leitung von Gérard
Pesson und Jean-Yves Bosseur eine Doktorarbeit über das Werk von Iannis Xenakis. Im
Rahmen dieses Forschungsprojektes gibt er Konzerte und nimmt an verschiedenen Tagungen
über den Komponisten in Montréal, Paris, London, Belgrad, Leipzig und Athen teil. Ein Aufsatz
erscheint im Sammelband Performing Xenakis, neben Beiträgen wichtiger Persönlichkeiten wie
Milan Kundera, Michel Tabachnik und Irvine Arditti.
2010 folgte Stéphanos Thomopoulos der Berufung als Professor am Nizzaer Konservatorium,
wo er ab 2011 zudem Leiter der Klavierabteilung ist.