French (Fr)Español(Spanish Formal International)English (United States)Deutsch(AT)English (United Kingdom)Deutsch (DE-CH-AT)

Peter Adrian Grauer

"Ein imponierender Pianist, der bewusst auf Show-Effekte verzichtet."
Ein Pianist, dessen Liebe zum Klavier, zu seiner Kunstform durch sein leidenschaftliches Spiel offenbart wird - poetisch, voller Emotionen, fesselnd und stets kompromisslos.

Blüthner Künstler Peter Adrian GrauerDie Presse lobt ihn für seine Virtuosität, sein mitreißendes Temperament und seinen analytischen Charakter, für die rhythmische Raffinesse seiner Interpretationen und die kraftvolle und fulminante Umsetzung seiner Stücke.

Die Grundlagen seines heutigen Spiels erwarb er an der Musikschule für Hochbegabte in Neumarkt (Siebenbürgen / heutiges Rumänien), wo er bereits im Alter von nur sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht erhielt. Grauers schnelle künstlerische Entwicklung wurde schon bald durch erste Konzerte unter anderem im Rumänischen Fernsehen und frühen Rundfunk- und Studioaufnahmen belohnt.

Im Alter von 14 Jahren gewann er auf nationaler Ebene den 1. Preis im Rumänischen Wettbewerb „Ciprian Porumbescu”. Kurze Zeit darauf siedelte er nach Deutschland um, wo er in Aachen eine neue Heimat fand. Von der Presse als „Wunderkind am Klavier” tituliert, wurde er mit nur 15 Jahren Jungstudent an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Professor Pavel Gililov.

Stipendien in den Jahren 1986-1994, ermöglichten ihm die Teilnahme an bedeutenden, internationalen Meisterkursen u. a. bei Zoltán Kocsis, György Cziffra, Eliza Hansen, Christoph Eschenbach, Karl-Heinz Kämmerling und Rudolf Buchbinder, durch die er entscheidende Impulse für seine musikalische Karriere gewann.

Grauers Repertoire umfasst verschiedene Epochen der Klaviermusik. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf den Werken Beethovens, Bartóks, den Konzerten von Chopin, Liszt und Grieg. Geprägt durch die Meisterkurse bei Zoltán Kocsis und seine unverkennbaren ungarischen Wurzeln, widmet er sich mit besonderer Leidenschaft den Kompositionen Bartóks.

Neben zahlreichen Projekten im Bereich Kammermusik und Liedbegleitung, konzertierte Peter Grauer bereits in mehreren Ländern Europas und Asiens. Zu den Höhepunkten gehören ein eigenes Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musik Festivals im Jahr 1994 als Resultat der Begegnung mit Justus Frantz, sowie eine Japan-Tournee im Oktober 1999, bei der er sich mit nicht weniger als zehn Konzerten in die Herzen der Japaner spielte. Nicht zuletzt begeisterte er 2004 in der Türkei mit Klavierabenden vor anspruchsvollem Publikum und sorgte für stürmischen Beifall auf seiner Amerika-Tournee im vergangenen Jahr.

— Noémi Fenyves, April 2010